Social Media ist in aller Munde. Non-Profit-Organisationen suchen nach Strategien und Wegen die Netzbevölkerung bei Facebook, Twitter und Co. für sich zu gewinnen. Auch weil es NPOs in Deutschland zunehmend gelingt, eine steigende Anzahl von Fans auf ihren Fanseiten zu versammeln, muss die Frage nach der Zielsetzung dieser Aktivitäten im Social Web stärker in den Mittelpunkt rücken. Wir sind davon überzeugt, dass eine ideelle Unterstützung nur der erste Schritt sein kann. Ziele wie die Gewinnung von Ehrenamtlichen und natürlich von mehr Aufmerksamkeit können auf der Wegstrecke liegen. Fundraising sollte jedoch ein mittelfristiges Ziel einer Social Media Strategie sein. Aus diesem Grund haben wir bereits vor einem Jahr damit begonnen, Web2.0 Werkzeuge für NPOs zu entwickeln, die Marketing und Fundraising miteinander verbinden.
Die 18. Blogparade stellt die Frage zur Diskussion, wie es “gelingen [kann], dass sich Freunde, Fans und Follower auszahlen?”:
Wie kann es gelingen? Gefragt sind Erfahrungen und Tipps ebenso wie Erfolgsrezepte und Lessons learned. Gleichgültig welche sozialen Medien und Werkzeuge verwendet werden – wie können diese Unterstützer für eine Organisation, eine Einrichtung oder Initiative erfahrbar Nutzen stiften? Die Wortwahl “auszahlen” schränkt zunächst auf Geld ein, also z.B. den Kauf eines Tickets für ein Museum oder Theater, eine Spende oder den Abschluss einer Fördermitgliedschaft. Gerne kann das Auszahlen aber auch weiter interpretiert werden.
Das möchten wir zum Anlass nehmen, um auf unser neuestes Werkzeug einmal im Detail einzugehen. Bereits im April haben wir unsere Applikation für studiVZ, meinVZ und MySpace „helfomat“ hier im Blog näher vorgestellt. Heute gilt das Augenmerk unserer Fundraising-Applikation für Facebook Fanseiten.
Diese Applikation ermöglicht direkt auf der Fanseite über verschiedene Bezahlverfahren zu spenden. Zur Auswahl stehen Lastschrift, Kreditkarten, PayPal und SMS. Somit muss der Fan die Fanseite und damit Facebook zu keinem Zeitpunkt verlassen, um zu einem Spender zu werden. Natürlich kann der Spender seine gute Tat, nachdem er das intuitive Spendenformular ausgefüllt hat, mit seinem Freundeskreis teilen. Für die gemeinnützige Organisation entsteht dabei so gut wie kein Aufwand. Sowohl die Einrichtung als auch die sichere Abwicklung aller Spenden übernimmt spendino.

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