Wie verarbeitet eine Hilfsorganisation eine Bildkraft, die für den Menschen kaum greifbar ist? Zwei Monate nach den Verkettungen von Katastrophen, nachdem die Schreckensmeldungen aus den Schlagzeilen abflauten, zieht spendino Resümee: Was wurde für Japan getan?

SMS Spenden für Japan mit spendino - screenshot

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen, Aktion Deutschland Hilft, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Red Nose Day und Care Deutschland, wurden Spendenaufrufe auf klassischen und neuen Kanälen gesendet. Eine Katastrophenkommunikation 2.0 ermöglichten studiVZ und meinVZ: Mit dem spendino helfomat bekam jeder User die Möglichkeit, selbst zum zentralen Werbeträger innerhalb seiner sozialen Netze zu werden. Pro Sieben und Sat 1 zeigten einen Spot, indessen Zentrum der Aufruf zur SMS-Spende mit spendino stand. Eine für uns neue Form des Grassroot-Campaignings setzte tatsächlich dort an, wo sonst die Wurzeln wuchern, in den Adern der Hauptstadt, dem Berliner U-Bahn-Fernsehen. Wochenlang erreichte unser 30 Sekünder die Fahrgäste in einem Augenblick der Zwangsentschleunigung. Wieder wuchs das Handy vom Zeichen grenzenloser Mobilität zum Symbol für eine Solidargemeinschaft ohne Grenzen.

Ohne ein Budget ausgerüstet, hochmotivierte Mitarbeiter, Computer und Telefone als einzige Ressourcen, erreichten wir doch Millionen von Kontakten, in der On- und Offlinewelt. Wir möchten uns an dieser Stelle für die reibungslose Zusammenarbeit bei unseren Partnern aus der NPO- und Medienlandschaft bedanken. Eine ausführliche Evaluation der Katastrophenkommunikation für Japan lesen Sie hier.

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