Überall Fragen, Fragen, Fragen! Kein Wunder, denn „Frage“ ist das Motto des diesjährigen ejw Jugendtages, der am 27. September in Stuttgart stattfinden wird. Alle Jugendliche, die auch dieses Jahr hoffentlich zahlreich erscheinen und an den vielen Aktionen, Seminaren, Shows und natürlich auch an den unterschiedlichen Gottesdiensten teilnehmen werden, sind nicht nur ermutigt, sondern aufgefordert, ihre Fragen zu stellen! Denn nur wer im Leben fragt, bekommt auch eine Antwort..

Auf diese Weise soll den jungen Menschen gezeigt werden, wie wichtig Fragen in unserem Leben sind. Dass erst durch Fragen manchmal Gespräche und Themen eröffnet, Probleme gelöst und auch kritisch mit sich selbst umgegangen werden kann. Denn manchmal muss man auch sich selbst Fragen stellen, um überhaupt zu wissen, wer man ist..
Die Jugendlichen auf dem ejw Jugendtag sollen Fragen stellen und wer weiß, ob nicht doch das eine oder andere interessante Gespräch dort mit nur einer einzigen Frage beginnen wird…

Beim diesjährigen ejw Jugendtag unterstützen die Teilnehmer die Outdoor-Angebote der evangelischen Jugendarbeit in der Slowakei.

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Am 19.09.09 um 19:09 Uhr wird in allen 16 Bundesländern gleichzeitig der Startschuss zu einem Event der Superlative fallen: auf allen Rock gegen Kinderarmut (RGK)-Bühnen in ganz Deutschland wird der Vorhang aufgehen und die ersten Bands anfangen, zu rocken und zu helfen!

Da dem Thema Kinderarmut in Deutschland leider noch nicht die Aufmerksamkeit geschenkt wird, die eigentlich nötig wäre, um das Problem zu bekämpfen, hat der Verein B 16 für Kinder e.V. , der gleichzeitig auch Veranstalter dieses Events ist, die Idee von RGK in die Tat umgesetzt!

Die Besucher von RGK, egal ob in Bayern oder Berlin, in Hessen oder Thüringen, sollen im selben Moment für das selbe Problem, nämlich Kinderarmut in Deutschland, sensibilisiert und zum Helfen bewegt werden. Nur so lässt sich Kinderarmut, von der leider immer mehr Kinder in Deutschland betroffen sind, bekämpfen. Nämlich gemeinsam!

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Am 03.09.2009 öffnete die „Online Marketing Lounge“  ihre Tore für die zahlreichen Gäste aus der Internetbranche, nicht nur aus Berlin. Die Veranstaltung, die alle drei Monate stattfindet und das „Who-is-who“ der Branche zusammenbringt, kann mittlerweile auf drei erfolgreiche Jahre zurückblicken.

Die 15. Online Marketing Lounge fand in der „Karlsson Lounge“ am Gendarmenmarkt in Berlin statt. Mit Ecato als Veranstalter, Tobit als Hauptsponsor und einem atemberaubenden Blick über Berlin, hatten 265 Gäste die Gelegenheit, sich zu den Themen Online Marketing sowie Charity und Networking untereinander auszutauschen.
Gäste ohne Ticket hatten dieses Jahr die Möglichkeit, eine „Eintrittskarte“ an der „Abendkasse“ zu erstehen. Hierfür mussten sie lediglich eine Spende per SMS in Höhe von 5 € zugunsten der Berliner Tafel e.V. abschicken. Insgesamt erhielten 38 Besucher auf diese Weise ihr Ticket und auch weitere Gäste nutzten die Möglichkeit, an dem Abend anderen etwas Gutes zu tun, so dass am Ende der Veranstaltung insgesamt 58 spendino-SMS versandt wurden. So kamen für die Berliner Tafel fast 300 € zusammen. Ein tolles Ergebnis!

Wir von spendino freuen uns schon auf die nächste Online Marketing Lounge am 19.11.2009!

Wer das Projekt Berliner Tafel weiterhin unterstützen möchte, kann dies tun. Einfach eine SMS mit dem Text TAFEL an die Nummer 81190 schicken und schon gehen 5 Euro an die Berliner Tafel (zzgl. Transport - 4.83 Euro kommen direkt an).

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Das CharityKonzert „Ein Hartz für Berlin“ am 19. Juli begeisterte! Alle Beteiligten kamen zu Gunsten der Berliner Tafel e.V. zusammen, um für die gute Sache Geld zu sammeln.

Das Konzert wurde von Icke & Er, Bela B. und dem Veranstalter KOMMVOR initiiert, welche zahlreiche Künstler für sich gewinnen konnten. Peter Fox, Sido, Michael Hirte, Clueso, The Schreck Pistols (powered by Fettes BrotTM), Pohlmann, T.Raumschmiere & Gäste, K.I.Z., Magisty Farid, Kurt Kröhmer und die ungarische Band Rackajam sorgten mit ihrer Musik für eine ausgelassene Stimmung – sie alle traten OHNE GAGE auf!

Schätzungsweise besuchten 3000 Musikinteressierte das Konzert. Mit dem Kauf eines Tickets für 35€ unterstützten sie sogleich die Berliner Tafel. Die Festivalhopper ermöglichten den Vorverkauf der Tickets und boten vor und nach dem Event eine Plattform, um sich ausführlich zu “Ein Hartz für Berlin” zu informieren.

Auch spendino unterstützte das Event.
Mit der spendino-SMS wurden mehr als 500 Euro für die Berliner Tafel gesammelt. Das spendino-Team freut sich, dass es helfen konnte. Denn: JEDER EURO HILFT!

Ein „Hartz für Berlin“ war ein echter Probelauf für das junge Unternehmen. Um das Potenzial, welches in der Verbindung zwischen Veranstaltungen und Spenden liegt, noch besser zu nutzen, zieht das spendino-Team einige Rückschlüsse aus dem Konzert: Durch noch mehr Werbung können noch mehr Menschen auf ein Großevent aufmerksam gemacht werden; das “Wir-Gefühl” steht klar im Mittelpunkt, denn zusammen kann einfach mehr erreicht werden.
spendino wird die gewonnenen Kenntnisse in zukünftigen Veranstaltungen direkt anwenden, damit noch mehr Menschen für den guten Zweck motiviert werden.

Ein “Hartz für Berlin” war ein Konzert mit guter Musik und einem begeisterten Publikum.
Künstler und Gäste haben sich gemeinsam für die Hilfsbedürftigen Berlins eingesetzt und zusammen einen aufregenden Abend verbracht. Für spendino war es ein erstes Highlight: “Jede Erfahrung bringt uns weiter. Wir sind motiviert für die Zukunft!”

Im September freut sich spendino auf neue Veranstaltungen. Zusammen mit der spendino-SMS werden auf dem ejw Jugendtag 2009 des Evangelischen Jugendwerkes in Württemberg und bei dem Großereignis Rock gegen Kinderarmut des B16 für Kinder e.V. Spenden für Kinder gesammelt.

Wer das Projekt Ein Hartz für Berlin weiterhin unterstützen möchte, kann dies tun. Einfach eine SMS mit dem Text BERTA an die Nummer 81190 und schon werden 3 Euro an die Berliner Tafel gespendet.

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Ist es Wahr?
Ist es Fair für alle Beteiligten?
Wird es Freundschaft und Guten Willen fördern?
Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen?

Vier Fragen, die seit je her das ethische Handeln von Rotary International bestimmen.

Rotary International ist die Dachorganisation aller weltweiten Rotary-Clubs, welche durch Selbstloses Dienen – „Service above Self“ – und den Einsatz der eigenen beruflichen Fähigkeit gemeinnützige Arbeit leisten.

Angefangen hat alles im Jahr 1905, als der Anwalt Paul P. Harris den ersten Rotary-Club gründete, um Freundschaften zu pflegen und selbstlos zu helfen. Heute ist Rotary auf 6 Kontinenten, in 200 Ländern mit über 33.000 Clubs und 1,2 Millionen Mitgliedern vertreten.
Die Clubmitglieder organisieren ehrenamtlich Programme und Projekte für den Umweltschutz, die Kinderfürsorge, die Hungersnot und den Analphabetismus. Dabei sind die Völkerverständigung, die freundschaftliche Beziehung und die Anerkennung der Tätigkeit in der Gesellschaft die Ziele ihrer Arbeit.

Die Bekämpfung der Kinderlähmung ist seit 20 Jahren eine Herzensangelegenheit von Rotary International. So ist das Programm PolioPlus entstanden. Zusammen mit zahlreichen Organisationen, wie der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der amerikanischen Gesundheitsbehörde (CDC) und UNICEF konnten bisher insgesamt 650 Millionen US-Dollar gesammelt und erfolgreich in Impfungsmaßnahmen umgesetzt werden. Jedoch ist Polio noch nicht ganz besiegt und bedarf weiterer Spendengelder.

Aus dem rotarischen Ansatz heraus hat sich der englischsprachige Rotary Club Berlin International gebildet. In Berlin leben viele internationale Menschen, die in führenden Positionen tätig sind und gemeinnützig aktiv werden möchten. In wöchentlichen Meetings werden gemeinsam Probleme diskutiert, ausgewertet und Hilfe beschlossen. Mit der Unterstützung von spendino möchte der Rotary Club Berlin International Spenden für Maßnahmen gegen Kinderlähmung sammeln.

Wer das Projekt Polio unterstützen möchte, kann dies tun. Zum Beispiel mit einer 3 Euro SMS und dem Text POLIO an die Nummer 81190. Hier finden Sie weitere Informationen zum Rotary Club Berlin International.

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Das kleine Wort „rocken“ hat für den B16 für Kinder e.V. große Bedeutung: Gemeinsam wird gegen die Bekämpfung von Kinderarmut und für eine gerechte Entwicklung von Kindern und Jugendlichen „gerockt“.

Alle Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Chancengleichheit, daher werden sie und ihre Familien von dem B16 für Kinder e.V. besonders unterstützt. Mit der Jugend- und Familienarbeit wird eine Plattform für mehr Respekt und Freundlichkeit untereinander geschaffen. Der Verein baut Konzepte und Projekte auf, die nicht nur gezielt helfen, sondern langfristig das Bewusstsein aller Menschen für Armut, Gewalt und Intoleranz wecken sollen.

Alle Projekte vom B16 für Kinder e.V. haben eins gemeinsam. Sie wecken Aufmerksamkeit! So lautet die Philosophie des B16 für Kinder e.V. „Wer genau hinschaut, kann nicht mehr wegsehen!“.

Am 19.09 2009 ist es soweit. Das Groß-Ereignis Rock gegen Kinderarmut findet statt. In allen 16 Bundesländern wird mit Themenparks, Aktionen, Spiel und Sport auf die Kinderarmut in Deutschland aufmerksam gemacht und zur Mithilfe aufgerufen. Viele Verbände, Vereine, Organisationen und Unternehmen werden sich vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Abgerundet wird das Ereignis durch 16 Benefiz-Konzerte um 19:09 Uhr, bei dem Rock-Bands zu einem gemeinsamen „abrocken statt rumhocken – hinschauen und helfen!“ für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche einladen. Damit dieser Tag einzigartig, groß und laut wird, bedarf es vieler Unterstützung.

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Am 20. bis 23. Mai dieses Jahres fand die Charity-Staffel statt, welche von Studenten und Doktoranten des studentischen Netzwerkes e-follows.net ins Leben gerufen wurde. Hintergrund dieser Aktion war, Spenden für den Ausbau eines schulischen Waisendorfes in Tansania zu sammeln.

Der bundesweite Staffellauf startete am 20. Mai in Berlin, Kiel, Aachen, Freiburg und München und endete am 23. Mai in Göttingen mit einem Recruiting- und Party-Abschlussevent. Die Teilnehmer konnten auf unterschiedlichsten Fortbewegungsmitteln, ob laufen, rudern, reiten, schwimmen oder Rad fahren, “etwas bewegen”.

Insgesamt konnten 10.000 Euro für das Bildungsprogramm in Tansania, Dank den zahlreichenTeilnehmern, den Sponsoren und der spendino-SMS, gesammelt werden. Das Geld ist bereits auf dem Weg dorthin. Bei Interesse können die Fortschritte des Projekts auf der Internetseite www.charity-staffel.de mit verfolgt werden.

Der Staffellauf war ein großer Erfolg und soll keine „Eintagsfliege“ bleiben. Für das Jahr 2011 plant das Team von e-follows.net einen weiteren Spenden-Event, um die Lebenshilfe in Afrika zu unterstützen.

Wer das Projekt Charity-Staffel im Nachhinein unterstützen möchte, kann dies tun. Zum Beispiel mit einer 2,99 Euro SMS und dem Text STAFFEL an die Nummer 81190. Hier finden Sie weitere Informationen zum Staffellauf.

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Im Mai 2005 gründeten Tom und Richard Gasch den Verein Africa-Help e.V., um das Bildungs- und Gesundheitssystem in Afrika effektiv zu unterstützen. Entwicklungsländer sind wirtschaftlich von den Industrienationen abhängig, weil sie von hohen Staatsschulden und instabilen staatlichen Verhältnissen geprägt sind. Daher steht oft wenig Geld für die Förderung der Jugend zur Verfügung.

Mit dem Projekt AIM (African Information Movement) werden die Ausbildungschancen der Jugendlichen in Komenda, einer Kleinstadt in Ghana, nachhaltig gesteigert. Neben einem Ausbildungszentrum mit Computerschulen, entstehen in Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen:

• eine Jugendzeitung, welche jeden Monat erscheint.

• eine CD mit der AIM.Jugend in Ghana und Deutschland, die auf einem Benefizkonzert in Freiburg veröffentlicht wird.

• das Komenda Beach Café mit integriertem Business Centre und Internet Cafe.

• das Projekt “give your child a chance” um dem Kinderhandel in Komenda und Umgebung vorzubeugen.

Bei der Zusammenarbeit steht die Beteiligung der Jugendlichen aus Ghana und Deutschland im Vordergrund. In Freiburg organisiert die AIM.Jugendgruppe regelmäßig Veranstaltungen, um aktiv am Aufbau des Bildungswesens in Komenda mitzuwirken.

Das Projekt AIM hat sich zum Ziel gemacht, den Jugendlichen in Ghana neue Perspektiven aufzuweisen: Die Chance auf eine berufliche Zukunft durch Eigenverantwortung und Eigeninitiative.

Wer das Projekt AIM unterstützen möchte, kann dies tun. Zum Beispiel mit einer 2,99 Euro SMS und dem Text BILDUNG an die Nummer 81190. Hier finden Sie weitere Informationen zum Africa-Help e.V.

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1993 gründete Sabine Werth zusammen mit sozial engagierten Frauen die Berliner Tafel e.V. Sie machten sich zum Ziel, Menschen in Not mit Lebensmittel-Spenden zu helfen.

Die wichtigsten Fakten in Zahlen:

365 Tage im Jahr sind Helferinnen und Helfer, wie Angestellte, Beamte und Selbstständige, im Einsatz, um Notleidende mit Lebensmitteln zu versorgen.

16 Transportfahrzeuge sammeln täglich in den Berliner Bezirken Lebensmittel ein.

300 karitative und soziale Einrichtungen, wie Wärmestuben, Suppenküchen, Frauenhäuser, Beratungsstellen, Jugendhäuser u.v.m., werden täglich mit Lebensmitteln der Berliner Tafel e.V. versorgt.

125.000 Hilfsbedürftige, u.a. Kinder, Hartz-IV-Empfänger und Alleinerziehende, nehmen jeden Monat die Hilfe des Vereins in Anspruch.

550 Tonnen Lebensmittel werden jeden Monat verteilt.

100%ige Lebensmittelsicherheit garantiert die Berliner Tafel e.V. seit 1993.

580 Geld- und Lebensmittelspender spenden regelmäßig.

Wer das Projekt “Berliner Tafel” unterstützen möchte, kann dies tun. Zum Beispiel mit einer 5 Euro SMS und dem Text TAFEL an die Nummer 81190. Hier finden Sie weitere Informationen zur Berliner Tafel e.V.

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21Juli

greenVZ

Matthias Nizinski Kampagnen » Social Web

Greenpeace stellt sich in Zeiten der Internetplattformen der wichtigen Aufgabe seine Aktiven zu vernetzen. Mit dem Start der beta-Version von GreenAction.de ist seit gestern der Weg geebnet worden, einen unmittelbaren Kommunikationsfluss der Umweltschützer zu gewährleisten. Mit ihrer Online-Campaigning-Plattform möchte der wohl berühmteste Umweltschützer weltweit nicht nur seine eigenen Mitstreiter vernetzen, es sollen auch neue Aktive geworben werden. Der Clou an der ganzen Sache ist, dass sich innerhalb dieses Kommunikationsnetzes neue Möglichkeiten ergeben und sich handlungswillige Aktivisten zusammentun können, um möglichst effektiv und geschlossen zu agieren.

Das Prinziip erinnert an Plattformen wie studiVZ und Derivate. Doch geht es hier nicht darum, über den einen Dozenten zu lästern, oder in Erfahrung zu bringen wohin der süße Kommilitone aus dem Didaktik-Seminar am Wochenende hingeht.
Greenpeace 2.0 lautet die Devise: Wer sich registriert, kann sich laufenden Kampagnen anschließen, sich an Aktionen beteiligen oder eigene Kampagnen ins Leben rufen und dann Leute dazu einladen. Kommunikation und Vernetzung ist den bereits etablierten social communities nicht unähnlich. Es hat aber ein anderes Vorzeichen. Die Idee hinter der Plattform ist ganz klar ausgerichtet: Runter von der Couch und raus auf die Straße! Das geht am besten, in dem man sich vorher im Internet verständigt hat. Ein Imagefilm macht mit seinen schicken Bildern deutlich, dass gemeinsame Aktionen etwas bewegen können. Jeder hat die Möglichkeit Kampagnen zu organisieren und über diesen Weg schnell ähnlich denkende dazu einzuladen. Wie das dann konkret aussieht, entscheidet jeder selbst. Das können dann Informationsveranstaltungen sein, das können Aktionen nach dem Motto „Kohle nur noch zum grillen“ sein. Interessant erscheint der Aufruf zur Bundestagswahl 100.000 Ökostromhaushalte zu schaffen. Die „Wechselwelle“ soll das Land überschwemmen. Man konzentriert sich bislang stark auf den Atomausstieg und den Klimawandel. Was man in dieser Testphase der Seite schon sehen kann, ist die Einfachheit der Problematisierungen. Erklärt wird das ungefähr so:

Problem: Krümmel ist unsicher. Ziel: Krümmel abschalten.

Ein einfaches Prinzip das funktioniert. Jeder, der sich registriert, kann Freunde einladen, Fotos hochladen, in Gästebücher hineinschreiben und Nachrichten versenden. Derzeit genügt eine gültige E-Mail-Adresse. Man kann sich anonym anmelden.
Alles in Allem ein bekanntes Prinzip. Was sich hier aber als Neuheit erweist, ist das Campaigning. Man kann aus verschiedenen Bereichen wie Atomausstieg und Klimawandel wählen. Zudem gibt es so genannte GreenIts, ein Bewertungssystem mit Sternchen, bei dem der User die einzelnen Kampagnen je nach eigenem Zuspruch bewerten kann und dessen Ergebnis für die anderen Nutzer sichtbar ist. Daran kann man sich orientieren und besonders häufig aufgerufene und bewertete Kampagnen schneller sichten. Hierin wird die Motivation angesprochen, seine Projekte vielen Usern schmackhaft zu machen. Das hierbei entstehende Ranking gibt es dann auch für die User selbst, das heißt konkret, dass sich eine  weitere Motivation entwickelt, besonders häufig und viel aktiv zu werden.
Greenpeace ist zwar der Schirmherr dieser Plattform, dennoch sind andere außen stehende Organisationen nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil, es geht bei GreenAction.de darum einen möglichst starken Verbund zwischen den verschiedenen Organisationen zu schaffen. Auch hier sieht man den Zusammenschluss als eine größere Chance Bewegung zu schaffen. Konkurrenz bringt der Umweltbewegung herzlich wenig. Deswegen ist das Portal jedem zugänglich. Besonders junge Menschen soll das Portal werben.

Das Vorbild für solch ein Netzwerk kommt wie so häufig aus den USA, wo Online-Campaigning seit längerem eingesetzt wird, um Leute mit gleichem Bewusstsein zusammenzubringen. Wenn es schon so viele dieser Netzwerke gibt, dann ist ein Umweltportal ein wichtiger Schritt in die Richtung, um globale Probleme wie Klimawandel mit globalen Augen zu betrachten. Es verbindet Menschen zu einem gesunden Bewusstsein der Umwelt gegenüber, bündelt Aktionen und macht auf diese aufmerksam.
Wie sich das Projekt entwickeln wird, wenn die Testphase abgeschlossen ist und es dann am 01. August richtig losgeht, wird sich zeigen - es wird wohl nicht das neue facebook werden. Allerdings bietet GreenAction.de eine Vielzahl von Chancen in Zukunft  die Massen zu mobilisieren, wenn es dann wieder einmal heißt David gegen Goliath oder Greenpeace gegen…

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