Online-Neuigkeiten für alle Netzwerker!

spendino hat sein Engagement in Social Media ausgeweitet: Nachdem der spendino helfomat erfolgreich in den VZ-Netzwerken eingeführt wurde, ist er seit kurzem auch auf der internationalen Musiker- und Künstlerplattform MySpace verfügbar. Organisationen erreichen somit von nun an 5 Millionen zusätzliche, potentielle Unterstützer im Social Media.
Wie auch in den VZ-Netzwerken fordert der helfomat die Mitglieder zur Unterstützung  sozialer Projekte auf und lässt sich kinderleicht in jedes Profil einbinden.

So funktioniert es:
Jeder Netzwerk-Freund wird zum Helfer der Partner von spendino, indem er ein Projekt auswählt und seine Handynummer in den helfomat eingibt. Daraufhin erhält er eine Kurzmitteilung von spendino mit entsprechendem Keyword, welches er per SMS an die Kurzwahlnummer 8 11 90 sendet.

Werde mit deinem MySpace-Profil Botschafter für gemeinnützige Organisationen!
Der Clou: Viele bekannte und aufstrebende Künstler sind mit ihrem Profil auf MySpace vertreten. Die Community ist vor allem dafür bekannt, dass Fans mit ihren Lieblingsmusikern in direkten Kontakt treten können. Prominente Unterstützer gewinnen eine Vielzahl an Fans – warum nicht auch für den guten Zweck?

Der helfomat auf MySpace:

Hilfe ist auf dem Vormarsch! In diesem Jahr hat spendino bereits viele neue Partner dazugewonnen. Damit erhalten von nun an 26 neue, gemeinnützige Projekte Unterstützung per SMS. Die großen und kleinen Organisationen kommen aus den verschiedensten sozialen Bereichen und setzen sich für die Rechte von Mensch und Tier ein.

Der elektronische Klingelbeutel tummelt sich auch in diesem Jahr in Jedermanns Tasche. Mit einer SMS an die 8 11 90 und dem dazugehörigen Keyword engagieren Sie sich für die gute Sache – und das in nur 10 Sekunden.

In dieser Woche stellen wir elf unserer neuen Partner vor, die sich auf verschiedene Weise für Opfer in Katastrophengebieten einsetzen.

Das Kinderhilfswerk PLAN e.V. leistet Beistand für betroffene Menschen in Katastrophenregionen, vor allem für notleidende Kinder. Derzeit sind sie in Haiti und Chile im Einsatz.
Die Caritas International ist die Auslandsabteilung des Deutschen Caritasverbandes  und leistet mit ihrer Arbeit Hilfe für Menschen in Not. Dabei versteht sie sich als Anwalt und Partner für Kinder, alte und kranke Menschen sowie Menschen mit Behinderungen.
Der Verein zur Förderung des RED NOSE DAY e.V. veranstaltet in jedem Jahr den gleichnamigen Spendentag. In diesem Jahr findet der Red Nose Day unter dem Motto „Hilfe durch Humor, Spenden mit Spaß und eine großartige Bilanz nach sechs Jahren“ statt.

Auch die folgenden Organisationen und Vereine freuen sich von nun an über Unterstützung per SMS:

Mit Ihrer Zuwendung per SMS sichern Sie den Opfern in den Katastrophenregionen weiterhin die bestmögliche Unterstützung zu.

Doch auch hier in Deutschland benötigen Menschen vielerorts dringend Beistand. Nächste Woche stellen wir Ihnen unsere neuen Partner vor, die sich auf lokaler und bundesweiter Ebene für die Belange von Mensch und Tier einsetzen.

Schnelle Hilfe mit dem Stichwort „CHILE“ per SMS

Am 27. Februar 2010 erschütterte eines der schwersten Erdbeben aller Zeiten, mit einer Stärke von 8,8, die zweitgrößte Stadt Chiles, Concepción. Nach ersten Schätzungen kamen über 700 Menschen ums Leben, hunderttausende Bewohner Chiles sind obdachlos, ohne Lebensmittel und frisches Wasser.
Um nach der Erdbebenkatastrophe auf Haiti auch in Chile sofortige Hilfe leisten zu können, hat spendino das Keyword CHILE für das Aktionsbündnis Deutschland Hilft eingerichtet.
Es gilt nun, die bislang schleppend anlaufende Spendenunterstützung für den Pazifikstaat voranzutreiben. Meldungen über das Orkantief „Xynthia“, die in den letzten Tagen die europäischen Medien beherrschten, dürfen die schlimmen Zustände in der chilenischen Stadt Concepción nicht in den Hintergrund rücken lassen.
Die Not ist groß. Nach Einschätzung von Experten waren die Erdstöße an der Pazifikküste bis zu hundertmal heftiger als das Beben der Stärke 7,0, das am 12. Januar Haiti erschüttert hatte. In Concepción vermuten die Behörden noch viele Verschüttete unter den Trümmern eingestürzter Häuser. Das Erdbebengebiet ist nur schwer zu erreichen, Stromleitungen, Straßen und Wasserleitungen sind zerstört, die Zahl der Toten und Vermissten nimmt noch immer zu. Die chilenische Präsidentin Michelle Bachelet bat das europäische Ausland nun um Hilfe. Chile brauche dringend Unterstützung für Krankenhäuser, Kommunikationseinrichtungen, Rettungsexperten, Statiker und Wasserentsalzungsanlagen.
In Deutschland setzen sich die Organisationen Aktion Deutschland Hilft, das Deutsche Rote Kreuz und Caritas International für die Katastrophenhilfe in Concepción ein und bitten die Öffentlichkeit um schnelle Unterstützung. Helfen auch Sie den Erdbebenopfern in Chile durch Ihre SMS.

Unterstützen Sie die Aktion Deutschland Hilft vor Ort.

Das Kennwort CHILE als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro. Oder unterstützen Sie das Projekt durch den spendino helfomat in den VZ-Netzwerken (studiVZ/meinVZ).

Unterstützen Sie das Deutsche Rote Kreuz vor Ort.

Senden Sie eine SMS mit dem Kennwort DRK an die Telefonnummer 8 11 90 für eine Spende von 5 Euro oder unterstützen Sie das Projekt durch den spendino helfomat in den VZ-Netzwerken (studiVZ/meinVZ).

Unterstützen Sie Caritas International vor Ort.

Senden Sie das Kennwort CARITAS als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 oder unterstützen Sie das Projekt durch den spendino helfomat in den VZ-Netzwerken (studiVZ/meinVZ) für einen Spende von 5 Euro.

Der Betrag von 5 Euro wird zzgl. der Standard SMS Gebühr mit der nächsten Handyrechnung bezahlt, 4,83 Euro je SMS gehen direkt an die Organisation.

Am Dienstag, 12. Januar 2010 um 16:53 Uhr Ortszeit erschütterte ein Beben der Stärke 7,0 den kleinen Karibikstaat Haiti. Nach Angaben der Bevölkerung Haitis dauerte das Beben in der Hauptstadt Port-au-Prince länger als eine Minute. Diese kurzen 60 Sekunden ließen Gebäude wie Kartenhäuser zusammen fallen, Autos durch die Luft fliegen und Bäume entwurzeln.

Bei diesem verheerenden Erdbeben wurden hunderttausende Haitianer obdachlos und zum Teil schwer verletzt. Die Zahl der Toten wird auf über 100.000 geschätzt, da noch viele Bewohner des kleinen Inselstaates verschüttet sind.

Der Karibikstaat Haiti gilt als das ärmste Land des amerikanischen Kontinents. Aufgrund seiner mangelhaften Infrastruktur und dem geringen Standard der medizinischen Versorgung ist Haiti nicht auf eine derartige Katastrophe vorbereitet.

Um den Opfern in Haiti besser helfen zu können, haben sich namenhaften Unternehmen zum Internetunterstützerkreis „Internet for Good“ von spendino zusammengeschlossen. Zahlreiche Unternehmen, darunter die VZ Netzwerke (studiVZ, meinVZ), wer-kennt-wen.de, eDarling, MySpace, Mister Spex, Hitmeister und VOBIS leisten unterschiedliche Arten von Unterstützung. Dazu zählen Veröffentlichungen von Spendenaufrufen auf ihren Internetseiten, Meldungen in ihren Newslettern sowie Informationen der Hilfsorganisationen als Beilage zu Warensendungen.

Zahlreiche deutsche Organisationen, wie die Aktion Deutschland Hilft, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Katastrophenhilfe, die Stiftung UNESCO, UNICEF und Caritas International nutzen die SMS um Spenden zu sammeln.

Folgende Dienste sind eingerichtet:

Aktion Deutschland Hilft
Das Kennwort HAITI als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Diakonie Katastrophenhilfe
Das Kennwort BEBEN als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Deutsches Rotes Kreuz
Das Kennwort DRK als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Rotary Club Berlin International
Das Kennwort ERDBEBEN als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
HELP Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Das Kennwort GIVE als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Deutscher Caritasverband e.V.
Das Kennwort CARITAS als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Unicef
Das Kennwort UNICEF als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Welthungerhilfe
Das Kennwort SOFORT als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Der Betrag von 5 Euro wird zzgl. der Standard SMS Gebühr mit der nächsten Handyrechnung bezahlt, 4,83 Euro je SMS gehen direkt an die Organisation.

Seit wenigen Tagen ist es nun endlich soweit, das Spenden-Lexikon von spendino ist online! Es bietet allen, die sich für die Themen Spende, Charity und Fundraising interessieren, ein wichtiges und vor allem informatives Nachschlagewerk. Von A wie Abgabenordnung bis Z wie Zuwendungsbescheinigung werden Begriffe erklärt, die sich rund um das Thema Spende drehen und wir hoffen, auf diese Weise vorab die eine oder andere Frage beantworten zu können.
Aber wir sind noch lange nicht fertig!
Die (Spenden-)Welt steht nicht still und dreht sich immer weiter!  Um mit diesem rasanten Tempo Schritt zu halten, wird auch unser Spenden-Lexikon mit neuen Begriffen und Erklärungen stetig erweitert und verbessert.  Und wer uns dabei behilflich sein möchte, ist herzlich willkommen! Begriffe, die noch nicht in unserem Lexikon vorhanden sind aber unbedingt dahin gehören, können in das Feld „Fehlt ein Begriff im Spenden-Lexikon?“ eingetragen und abgeschickt werden.
Aber falls es Fragen gibt, die weder in unserem Spenden-Lexikon noch woanders beantwortet werden können, stehen wir von spendino natürlich weiterhin mit Rat und Tat zur Seite!

19August

Alicia Keys macht es vor!

Alexandra Hoell Allgemeines » Presse » Social Web

„SEND A MESSAGE & SAVE A LIFE“

Alicia Keys ist eine der bekanntesten Soulsängerin unserer Zeit. Sie hat den Nutzen der Medienpräsens für sich entdeckt und macht die Menschen auf den Teufelskreis von AIDS in Afrika aufmerksam. 2002 gründete sie zusammen mit Leigh Blake die gemeinnützige Organisation „Keep A Child Alive“ (KCA), welche das Leben der an AIDS erkrankten Kindern und Eltern in Afrika verbessern möchte.

Mit dem „Black Ball“ startete ihr erstes Fundraisingevent, welches nun einmal jährlich stattfindet. Zu den Gästen zählen die bekanntesten Größen aus Amerika, mit welchen sie gemeinsam auf das dauerpräsente Thema AIDS aufmerksam macht und Spenden für ihre Organisation sammelt.

Im Jahr 2008 nutzte sie zum ersten Mal die SMS als „Sammeldose“. Bei ihrer As I Am-Tour in Amerika bat sie das Publikum mit einer SMS ihren Verein KCA zu unterstützen: Dazu musste das Publikum eine SMS mit dem Keyword ALIVE an die 90999 senden und schon kamen 5 US-Dollar dem KCA zugute. Insgesamt konnten 40.000 US-Dollar auf ihrer Tour für die Hilfe in Afrika gestiftet werden.

Und damit nicht genug…

Als Gast bei „American Idol“ forderte sie die Menschen zur Mithilfe auf und konnte mit SMS-Spenden 450.000 US-Dollar einsammeln.
Als sie im Juni dieses Jahres mit dem „BET Humanitarian Award“ ausgezeichnet wurde, rief sie bei der Preisverleihung zur Spende auf und brachte 130.000 US-Dollar zusammen.

Alicia Keys ist es gelungen! Sie konnte per SMS-Fundraising über 600.000 US-Dollar für die Kinder und ihre Familien in Afrika sammeln und diese vor Ort, in Uganda, Kenia und Südafrika, gezielt einsetzen.

Die Sängerin hat gezeigt, dass man mit der SMS-Spende schnell viele Menschen erreichen, unkompliziert zu einer Spende aufrufen und auf einfachem Wege helfen kann.
„SMS sind eine Gelegenheit, in dem Moment zu geben, in dem wir bewegt sind, eher als später, wenn das Leben wieder weitergeht.“ (Alicia Keys)

21Juli

greenVZ

Matthias Nizinski Initiativen » Kampagnen » Social Web

Greenpeace stellt sich in Zeiten der Internetplattformen der wichtigen Aufgabe seine Aktiven zu vernetzen. Mit dem Start der beta-Version von GreenAction.de ist seit gestern der Weg geebnet worden, einen unmittelbaren Kommunikationsfluss der Umweltschützer zu gewährleisten. Mit ihrer Online-Campaigning-Plattform möchte der wohl berühmteste Umweltschützer weltweit nicht nur seine eigenen Mitstreiter vernetzen, es sollen auch neue Aktive geworben werden. Der Clou an der ganzen Sache ist, dass sich innerhalb dieses Kommunikationsnetzes neue Möglichkeiten ergeben und sich handlungswillige Aktivisten zusammentun können, um möglichst effektiv und geschlossen zu agieren.

Das Prinziip erinnert an Plattformen wie studiVZ und Derivate. Doch geht es hier nicht darum, über den einen Dozenten zu lästern, oder in Erfahrung zu bringen wohin der süße Kommilitone aus dem Didaktik-Seminar am Wochenende hingeht.
Greenpeace 2.0 lautet die Devise: Wer sich registriert, kann sich laufenden Kampagnen anschließen, sich an Aktionen beteiligen oder eigene Kampagnen ins Leben rufen und dann Leute dazu einladen. Kommunikation und Vernetzung ist den bereits etablierten social communities nicht unähnlich. Es hat aber ein anderes Vorzeichen. Die Idee hinter der Plattform ist ganz klar ausgerichtet: Runter von der Couch und raus auf die Straße! Das geht am besten, in dem man sich vorher im Internet verständigt hat. Ein Imagefilm macht mit seinen schicken Bildern deutlich, dass gemeinsame Aktionen etwas bewegen können. Jeder hat die Möglichkeit Kampagnen zu organisieren und über diesen Weg schnell ähnlich denkende dazu einzuladen. Wie das dann konkret aussieht, entscheidet jeder selbst. Das können dann Informationsveranstaltungen sein, das können Aktionen nach dem Motto „Kohle nur noch zum grillen“ sein. Interessant erscheint der Aufruf zur Bundestagswahl 100.000 Ökostromhaushalte zu schaffen. Die „Wechselwelle“ soll das Land überschwemmen. Man konzentriert sich bislang stark auf den Atomausstieg und den Klimawandel. Was man in dieser Testphase der Seite schon sehen kann, ist die Einfachheit der Problematisierungen. Erklärt wird das ungefähr so:

Problem: Krümmel ist unsicher. Ziel: Krümmel abschalten.

Ein einfaches Prinzip das funktioniert. Jeder, der sich registriert, kann Freunde einladen, Fotos hochladen, in Gästebücher hineinschreiben und Nachrichten versenden. Derzeit genügt eine gültige E-Mail-Adresse. Man kann sich anonym anmelden.
Alles in Allem ein bekanntes Prinzip. Was sich hier aber als Neuheit erweist, ist das Campaigning. Man kann aus verschiedenen Bereichen wie Atomausstieg und Klimawandel wählen. Zudem gibt es so genannte GreenIts, ein Bewertungssystem mit Sternchen, bei dem der User die einzelnen Kampagnen je nach eigenem Zuspruch bewerten kann und dessen Ergebnis für die anderen Nutzer sichtbar ist. Daran kann man sich orientieren und besonders häufig aufgerufene und bewertete Kampagnen schneller sichten. Hierin wird die Motivation angesprochen, seine Projekte vielen Usern schmackhaft zu machen. Das hierbei entstehende Ranking gibt es dann auch für die User selbst, das heißt konkret, dass sich eine  weitere Motivation entwickelt, besonders häufig und viel aktiv zu werden.
Greenpeace ist zwar der Schirmherr dieser Plattform, dennoch sind andere außen stehende Organisationen nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil, es geht bei GreenAction.de darum einen möglichst starken Verbund zwischen den verschiedenen Organisationen zu schaffen. Auch hier sieht man den Zusammenschluss als eine größere Chance Bewegung zu schaffen. Konkurrenz bringt der Umweltbewegung herzlich wenig. Deswegen ist das Portal jedem zugänglich. Besonders junge Menschen soll das Portal werben.

Das Vorbild für solch ein Netzwerk kommt wie so häufig aus den USA, wo Online-Campaigning seit längerem eingesetzt wird, um Leute mit gleichem Bewusstsein zusammenzubringen. Wenn es schon so viele dieser Netzwerke gibt, dann ist ein Umweltportal ein wichtiger Schritt in die Richtung, um globale Probleme wie Klimawandel mit globalen Augen zu betrachten. Es verbindet Menschen zu einem gesunden Bewusstsein der Umwelt gegenüber, bündelt Aktionen und macht auf diese aufmerksam.
Wie sich das Projekt entwickeln wird, wenn die Testphase abgeschlossen ist und es dann am 01. August richtig losgeht, wird sich zeigen - es wird wohl nicht das neue facebook werden. Allerdings bietet GreenAction.de eine Vielzahl von Chancen in Zukunft  die Massen zu mobilisieren, wenn es dann wieder einmal heißt David gegen Goliath oder Greenpeace gegen…

2Juli

Erhebt eure Avaaz!

Matthias Nizinski Initiativen » Social Web

In Iran herrscht seit dem Wahlausgang von 12. Juni kommunikativer Ausnahmezustand. Ausländische Journalisten stehen unter Hausarrest, eine Berichterstattung ist so gut wie nicht möglich. Alles, was an Bildmaterial über die Proteste gegen das Wahlergebnis, und den Wahlsieg Mahmud Ahmadinedschads, den Kanälen der hiesigen Medien zukam, ist von privaten Kameras, von privaten Handys mit Kamerafunktion zu ihnen gekommen. Tagesthemen und Konsorten können sich derzeit nicht anders helfen als von den Presseagenturen als „belegbar” anerkannte Dokumente zu veröffentlichen. Internetplattformen wie flickr*, facebook und andere haben wenigstens einen Ausweg geboten, die staatliche Zensur der Presse zu umgehen. Seit jeher war das Internet aber auch im Visier der Staatsschützer, so dass Spionage von vermeintlichen Systemfeinden, hier: blogger und andere social-community-user, an der Tagesordnung stand. Das Internet lässt sich aber nicht so leicht kontrollieren und auch ist der Zusammenhalt unter den Nutzern stark. So haben dann viele twitter-Nutzer, um Verwirrung zu stiften ihren Location-Spot geändert und gaben an in Teheran, Iran zuhause zu sein, so dass die Schnüffler an falschen Fährten schnüffeln müssen. Doch nun sieht es so aus, als wäre es dem Regime Chamenei und Ahmadinedschad gelungen, die mobile Kommunikation restlos zu unterbinden. SMS-Kanäle werden durch das Abschalten des Mobilfunknetzes gesperrt, Seiten wie facebook und andere  können meist nur noch über Umwege auf Proxy-Servern erreicht werden. Nun also auch Festnahmen derer, die mit ihren Mobiltelefonen versuchen die Außenwelt mit Informationen zu versorgen.

Das Handy ist zu einem Instrument des Widerstands geworden. Die Verknüpfung mit dem Internet lässt das wahre Potential der Agitation zum Vorschein kommen. Anhänger des Oppositionsführers Hossein Mussawi haben es schwer heutzutage, ihre Web-Seiten sind blockiert und ihnen selbst drohen Prügel- und Gefängnisstrafen. Augenzeugen berichten über prügelnde Staatsgewalt gegenüber Handyjournalisten. Der letzte Schritt zur vollkommenen Isolation des Landes, ähnlich wie in Nordkorea ist die definitive Blockade des Internetzugangs in Iran.

Der derzeitige Trend zeigt, dass  immer weniger Material in die Kanäle eingespeist wird. Ein Sieg für die Mullahs?

Noch funktioniert das Internet in Iran, wenn auch langsam, man ist auf das Festnetz ausgewichen seit man keine SMS mehr senden kann. Hier kommt dann der Zusammenhalt der Internetnutzer zutage. Um einen schnelleren Internetzugang für die iranische Bevölkerung zu gewährleisten, hat die Organisation Avaaz.org zu einer Spendenrunde aufgerufen, um Server bereitzustellen und die Bandbreite dieser zu erweitern, von dem dann die Iraner, die sich auflehnen möchten profitieren können. Mit einer Spende von € 10,- kann man helfen, das Recht auf Information in Iran zu ermöglichen. Avaaz heißt Stimme in vielen asiatischen Sprachen (unter anderem auch auf Farsi) und ist eine NGO, die seit ihrer Gründung 2007 viele lobenswerte Petitionen zusammenstellte und mit ihren globalisierungskritischen, menschenrechtsorientierten Forderungen half die Massen zu mobilisieren. Avaaz übt Macht aus, die Macht der Stimme. Über das Internet werden Petitionen aufgestellt, die sich öffentlich gegen Verletzungen von Menschenrechten, gegen die Verhärtung religiöser Konflikte und für Aufklärung des Klimawandels betreffend einsetzen. Die Ergebnisse dieser Petitionen werden dann Konsulaten und Regierungsträgern geschickt. Wenn man bedenkt, dass rund 1,5 Millionen Unterschriften für eine Verstärkung des Dialogs zwischen Dalai Lama und der chinesischen Regierung zustande kamen und auf dem Schreibtisch chinesischer Behörden landeten, so macht das schon Eindruck.

Wenn den Menschen In Iran das Recht auf Stimme entzogen wird, so liegt es an der restlichen Welt sich für diese einzusetzen, die eigene Stimme zu erheben für die Stimmlosen. Émile Zola hat das für den unschuldigen Alfred Dreyfus getan. Sein „J’accuse” wurde zum Zeichen dafür wie viel Macht eine öffentliche Stimme haben kann. Eine einfache Rechnung, wie viel Macht hundert tausende öffentliche Stimmen haben können.

18Juni

Camp Social.

Matthias Nizinski Initiativen » Kampagnen » Social Web

Ein Ferienlager wird der eine oder andere noch aus seiner Jugend kennen. Die Business-Welt hat indes erkannt, dass man im lockeren Rahmen sogar besser zu Erkenntnissen kommt als in stickigen Hierarchiekluften. Freie Luft zum Atmen, freier Geist zum Arbeiten.

Lagerfeuer, Wanderungen durch die angrenzenden Wälder stehen bei der neuen Generation von Lagern aber nicht auf der Liste. Die neue Generation von Feriencamps ist global ausgerichtet. Im Zuge der globalisierten Welt werden Themen angesprochen, die sich mit dem Weltgefüge auseinandersetzen. Das Internet und die Ausweitung der Medien in eben jenes, ermöglichen einen schnelleren Zugang zu Informationen und die Auswahl der Quellen ist dadurch ebenso größer. So sind weltweite soziale Ungerechtigkeiten heutzutage viel mehr präsent in den Köpfen der Menschen und vor allem junge Vielnutzer des Internets wissen meist schon vor den großen Zeitungen und Presseagenturen bescheid, wenn es irgendwo in der Welt kracht.

Die heutigen Camps sind dem Zeitgeist entsprechend aber nicht über Wochen hinweg, sondern dauern zum Teil nur wenige Stunden. So wird sich in der heutigen Schnelllebigkeit auch schnell gekümmert. Der restliche Aufwand wird dann auf medialem Wege erledigt. Mobile Tech 4 Social Change ist so ein Camp. Ausgehend von MobileActive.org, einer Social Community, die sich zur Aufgabe gemacht hat, die Arbeit von Non-Profit-Organisationen (NPO) im Umgang mit Mobilfunktechnologien zu unterstützen und zu durchleuchten. Das tun sie wie folgt: jeder, der Interesse hat ein Camp zu organisieren kann das tun. Überall auf der Welt kann man daher Leute zusammenbringen, die sich in Präsentationen, in Workshops und Diskussionsrunden austauschen. Ziel ist es, Aufklärung zu betreiben, Wissen zu verbreiten. Welche Ideen und Erfahrungen im Gebrauch von mobiler Technologien für den Einsatz eines guten Zweckes sind bereits erschlossen und wie kann man diese nutzen. Ebenso wichtig ist es, dass man Kosten reduziert, um solch ein Wissen zu erlangen. Wissen darüber, wie man diese Möglichkeiten der Verbreitung dieser Technologien am besten für die Gesellschaft einsetzbar macht. Und mit solch einer Basis die Strategien und Taktiken effektiven Gebrauchs zugunsten der NPOs zu beschleunigen, um daraufhin neue Plattformen zu erschließen auf denen man Netzwerke knüpfen kann. 

Am 05. September diesen Jahres findet solch ein Camp nun auch in Berlin statt. Eingeladen sind hierzu alle Interessierten, die daran partizipieren möchten. Die Teilnehmer werden aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung zu beteiligen. Ein Camp lebt davon, dass möglichst viele viel zu den Inhalten beitragen. Man muss kein Experte sein, auf dem Gebiet, das man für diskussionsrelevant hält, sollte aber vorbereitet sein. Denn: Grundlage einer solchen Veranstaltung ist die Diskussion. Und Diskussion funktioniert dann am besten, wenn sich alle beteiligen. 

spendino ist selbstverständlich dabei, genau genommen wir das  Mobile Tech 4 Social Change Berlin, wird von Florian Nöll und Verena Bock  aus dem spendino-Team geplant und veranstaltet. Mögliche Themen, die sich im Rahmen der M4Change Berlin anbieten gibt es zuhauf. Blickt man ins aktuelle Weltgeschehen kommt man nicht umhin, auf Twitter zu stoßen. Was diese Mikroblogging-Instanz ermöglicht, kann man augenblicklich in Iran verfolgen. Dort ist freie Presse derzeit einfach nicht möglich. Auslandskorrespondenten dürfen ihre Hotelzimmer nicht verlassen, es gibt praktisch keinerlei nicht staatlich zensierte Berichterstattung. Das Internet lässt sich nicht so einfach zensieren, es gibt immer Wege einer Zensur oder gar Sperrung auszuweichen. Hierfür sind dann Foren wie Twitter, YouTube und dergleichen die places to be. Fragen zu Themen, wie es mit der Authentizität solcher frei nutzbaren Mittel aussieht und wie diese zu gewähren sind, könnten während M4Change Berlin zum Beispiel geklärt werden. Oder wie man das fehlende Bankensystem in Afrika mittels micro-banking auffangen kann. Die Menschen in Afrika haben dadurch erstmalig die Möglichkeit Geld zu transferieren, über das Mobiltelefon. Auch soll über das Fundraising im Internet debattiert werden, wie es immer mehr Anhänger findet, die immer mehr Möglichkeiten für die Organisationen sich online zu präsentieren und dergleichen.

Wie das alles von statten geht, wird dann geklärt, wenn in Berlin die virtuellen Zelte aufgestellt werden, vergesst die Heringe nicht.

11Juni

Weitlauf zur Mitte.

Matthias Nizinski Initiativen » Kampagnen » Social Web

Junge Leute schwitzten um die Wette um ein Waisendorf in Tansania zu unterstützen. Das Online-Karrierenetzwerk e-fellows erdachte sich die Idee einer Charity-Staffel. Durch ganz Deutschland gaben junge Sportler Staffelstäbe weiter, von Norden, Süden, Osten, Westen, um sich letztlich in der Mitte, in Göttingen zu treffen. Die Staffelträger sind hierbei gleichzeitig Hoffnungsträger. Ziel ihrer Sammelaktion ist ein Waisendorf in Tansania. Lebenshilfe für Afrika e.V. unterstützt Kinder, deren Eltern an AIDS gestorben sind. Im Kinderdorf Kamishango nahe Monduli-Stadt in Tansania werden 246 Waisen betreut. Sie lernen wichtiges über den Anbau von Lebensmitteln, erhalten Schulgeld und die Möglichkeit einer Berufsausbildung.

Das Vorzeichen heißt „Hilfe zur Selbsthilfe” - etwas, das zwar oft propagiert, aber selten richtig ausgeführt wird. Ein hemmungsloser Schub an „Entwicklungshilfe” kann ein System schaffen, das Trägheit schafft. So ist es denkbar leicht nachzuvollziehen, dass Gewissheit über kommende Zuwendungen für die man nichts selbst machen muss die Eigenmotivation eher schwächt. Deswegen ist es unbedingt notwendig, dass die Kinder in Afrika von klein auf lernen wie wichtig es ist selbständig zu sein. Nur muss hierfür eine Basis geschaffen werden. Auf sich allein gestellt kann die Jugend in Afrika nichts bewegen. Wie soll eine sichere Generation in einem System erwachsen, welches auf Korruption und somit auf wackligen Säulen gebaut ist.  Perspektiven schaffen, statt Hilflosigkeit aufzeigen. Für diese Kinder, die von Geburt an mit dem Sterben konfrontiert wurden, die mit ihrer wenigen Lebenserfahrung bereits alles verloren haben, was sie in der Kindheit benötigt hätten, ihre Eltern, ihre Hoffnungen, für diese Kinder ist eine solche Tagesstätte womöglich der letzte Anlauf, sich nicht selbst aufzugeben.

Von dem kleinen Ort irgendwo in Afrika bis nach Göttingen ist es eine absurd große Distanz. Von der Distanz, die zwischen dem Lebensstandard der Menschen in Afrika und den Menschen in Deutschland herrscht, gar nicht zu sprechen. Manchmal sind es aber auch Distanzen, die Menschen näher bringen; die Distanzen, die die Staffelläufer zurückgelegt haben sind solche, die Brücken schlagen.

Die Staffel ist zu Ende, der letzte Stab wurde eingereicht, es wurde ausgiebig gefeiert und das Ergebnis kann sich sehen lassen: € 10 000,- konnten für die Lebenshilfe für Afrika e.V. eingenommen werden, die dem Waisendorf Kamishango zugute kommen. spendino gratuliert den teilnehmenden Sportlern und den Organisatoren zu diesem erfolgreichen Ergebnis.

Die Summe, die durch diesen Lauf eingenommen wurde macht sich nun auf ihren eigenen Weg. Eine Strecke, die noch viel weiter ist als die der Läufer. Was für neue Wege diese Summe eröffnet, wird sich noch zeigen, doch so weit der Horizont sich erstreckt, so endlos scheinen die Möglichkeiten. Das Lächeln der Kinderaugen ist in seiner Tiefe wohl unendlich.

Wer dieses Projekt weiter unterstützen möchte, kann dies tun. Zum Beispiel mit einer 3 Euro SMS mit dem Text STAFFEL an die Nummer 81190. Weitere Informationen auf der spendino Projektseite und natürlich bei www.charity-staffel.de