Wie verarbeitet eine Hilfsorganisation eine Bildkraft, die für den Menschen kaum greifbar ist? Zwei Monate nach den Verkettungen von Katastrophen, nachdem die Schreckensmeldungen aus den Schlagzeilen abflauten, zieht spendino Resümee: Was wurde für Japan getan?
Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen, Aktion Deutschland Hilft, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Red Nose Day und Care Deutschland, wurden Spendenaufrufe auf klassischen und neuen Kanälen gesendet. Eine Katastrophenkommunikation 2.0 ermöglichten studiVZ und meinVZ: Mit dem spendino helfomat bekam jeder User die Möglichkeit, selbst zum zentralen Werbeträger innerhalb seiner sozialen Netze zu werden. Pro Sieben und Sat 1 zeigten einen Spot, indessen Zentrum der Aufruf zur SMS-Spende mit spendino stand. Eine für uns neue Form des Grassroot-Campaignings setzte tatsächlich dort an, wo sonst die Wurzeln wuchern, in den Adern der Hauptstadt, dem Berliner U-Bahn-Fernsehen. Wochenlang erreichte unser 30 Sekünder die Fahrgäste in einem Augenblick der Zwangsentschleunigung. Wieder wuchs das Handy vom Zeichen grenzenloser Mobilität zum Symbol für eine Solidargemeinschaft ohne Grenzen.
Ohne ein Budget ausgerüstet, hochmotivierte Mitarbeiter, Computer und Telefone als einzige Ressourcen, erreichten wir doch Millionen von Kontakten, in der On- und Offlinewelt. Wir möchten uns an dieser Stelle für die reibungslose Zusammenarbeit bei unseren Partnern aus der NPO- und Medienlandschaft bedanken. Eine ausführliche Evaluation der Katastrophenkommunikation für Japan lesen Sie hier.
Mein Schülerpraktikum vom 04. bis zum 15. April 2011 habe ich bei der spendino GmbH absolviert.
Als ich durch die Zusage die Chance bekam für zwei Wochen in Berlin mein Praktikum zu machen, habe ich mich sehr gefreut.
Da mich die Arbeit eines Fundraising-Dienstleistungsunternehmens für den gemeinnützigen Sektor im Besonderen interessiert, erhoffte ich mir einen vielfältigen Eindruck in das dortige Arbeitsleben und die Gestaltung der interne bzw. externe Prozesse.
Dieser wurde durch eine gute Übersicht in den zwei genannten Wochen in vollem Maße befriedigt.
Da ich vor dem Praktikum keine Erfahrungen mit der alltäglichen Arbeit hier bei spendino hatte, habe ich die zwei Wochen meines Praktikums genutzt, um mich mit den verschiedenen Mangement-
Bereichen vertraut zu machen wie z.B. IT und Infrastruktur, Finanzen und Controlling, Marketing und Kommunikation. Ich hatte also die tolle Gelegenheit überall in der Firma zu rotieren.
In diesen zwei Wochen waren meine Aufgaben unter anderem: Unterlagen sortieren, Adressen heraussuchen und die jeweiligen Informationen grafisch und tabellarisch darstellen.
Außerdem hatte ich die Ehre bei verschiedenen Meetings mitzumachen und mir dort Statistiken und Neuheiten ansehen. Darüber hinaus habe ich die Project-Basics gelernt wie z.B. dass man immer Ordnung verschaffen muss am besten mit den bekannten Fragen: “Wer, was und bis wann?”.
Dazu habe ich noch gelernt, wie man Apps fortentwickeln und updaten kann.
Eine der weiteren Aufgaben war es eine Internet-Recherche durchzuführen um Daten gemeinnütziger Organisationen heraus zu kriegen.
Da diese Firma zum Glück sehr modern ist, braucht man nicht Daten per Hand zu schreiben sondern kann diese per E-Mail weiterleiten.
Ich konnte also Präsentationen für unsere Kunden vorbereiten und letzendlich eine professionelle E-Mail verfassen und diese auch senden.
Ich hatte ebenfalls die Möglichkeit kleine Anmerkungen für die spendino-Fanpage auf Facebook zu schreiben und dann zu veröffentlichen, sodass die Fans über die Neuheiten informiert werden konnten.
Das Schülerpraktikum war also eine tolle Chance das finanzielle Leben hautnah mitzuerleben und es hat mich viele neue Kenntnisse gelehrt.
Deshalb bedanke ich mich herzlich bei allen spendinos und spendinas.
Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht mit Euch!
Camila A.
spendino hat sein Engagement in Social Media ausgeweitet: Nachdem der spendino helfomat erfolgreich in den VZ-Netzwerken eingeführt wurde, ist er seit kurzem auch auf der internationalen Musiker- und Künstlerplattform MySpace verfügbar. Organisationen erreichen somit von nun an 5 Millionen zusätzliche, potentielle Unterstützer im Social Media.
Wie auch in den VZ-Netzwerken fordert der helfomat die Mitglieder zur Unterstützung sozialer Projekte auf und lässt sich kinderleicht in jedes Profil einbinden.
So funktioniert es:
Jeder Netzwerk-Freund wird zum Helfer der Partner von spendino, indem er ein Projekt auswählt und seine Handynummer in den helfomat eingibt. Daraufhin erhält er eine Kurzmitteilung von spendino mit entsprechendem Keyword, welches er per SMS an die Kurzwahlnummer 8 11 90 sendet.
Werde mit deinem MySpace-Profil Botschafter für gemeinnützige Organisationen!
Der Clou: Viele bekannte und aufstrebende Künstler sind mit ihrem Profil auf MySpace vertreten. Die Community ist vor allem dafür bekannt, dass Fans mit ihren Lieblingsmusikern in direkten Kontakt treten können. Prominente Unterstützer gewinnen eine Vielzahl an Fans – warum nicht auch für den guten Zweck?
Seit wenigen Tagen ist es nun endlich soweit, das Spenden-Lexikon von spendino ist online! Es bietet allen, die sich für die Themen Spende, Charity und Fundraising interessieren, ein wichtiges und vor allem informatives Nachschlagewerk. Von A wie Abgabenordnung bis Z wie Zuwendungsbescheinigung werden Begriffe erklärt, die sich rund um das Thema Spende drehen und wir hoffen, auf diese Weise vorab die eine oder andere Frage beantworten zu können.
Aber wir sind noch lange nicht fertig!
Die (Spenden-)Welt steht nicht still und dreht sich immer weiter! Um mit diesem rasanten Tempo Schritt zu halten, wird auch unser Spenden-Lexikon mit neuen Begriffen und Erklärungen stetig erweitert und verbessert. Und wer uns dabei behilflich sein möchte, ist herzlich willkommen! Begriffe, die noch nicht in unserem Lexikon vorhanden sind aber unbedingt dahin gehören, können in das Feld „Fehlt ein Begriff im Spenden-Lexikon?“ eingetragen und abgeschickt werden.
Aber falls es Fragen gibt, die weder in unserem Spenden-Lexikon noch woanders beantwortet werden können, stehen wir von spendino natürlich weiterhin mit Rat und Tat zur Seite!
“Sascha Schubert ist der Herr der Zahlen bei spendino. Er bezahlt seine Parktickets und seine Briefmarken per Handy. SMS-Fundraising ist für ihn deshalb der nächste “logische Schritt”.”
Sascha studierte BWL an der Universität in Duisburg-Essen. Bereits in seiner Studienzeit gründete er ein Immobilienbüro, welches von seinem damaligen Mitbegründer heute noch geführt wird. Im Jahr 2002 übernahm Sascha die Verantwortung für den Nachwuchsbereich des Bundesverbandes Deutscher Volks- und Betriebswirte e.V. (bdvb) in Düsseldorf.
Nach seinem Umzug nach Berlin, gründete Sascha zusammen mit seinen Freunden Florian Nöll und Martin Müller im Dezember 2008 die spendino GmbH.
Er ist der Kaufmännische Leiter von spendino und für alle Fragen rund ums Geld und die Organisation der jungen Firma zuständig. Der Unternehmensgründer verbindet dabei Praxiserfahrung mit Entscheidungsfreude. spendino möchte zwischen gemeinnützigen Vereinen und Veranstaltungen „eine Brücke schlagen“. Daher tritt Sascha mit den Veranstaltungsorganisatoren und Non-Profit-Organisationen in Kontakt, um sie gemeinsam für den guten Zweck zu motivieren.
Den Ausgleich zur Arbeit findet Sascha bei Radtouren am Wannsee oder auch einfach mal beim gemütlichen Zusammensein in der Strandbar.
Die WirtschaftsWoche (Nr. 22) veröffentlicht am Montag einen Beitrag mit dem Titel “Die Gunst der Stunde - 30 vielversprechende Startups Internet, Umwelttechnologie, Medizin, mobile Dienste – diese Jungunternehmer setzen zur richtigen Zeit auf die richtigen Trends.”
Nach dem guten Abschneiden beim Gründerwettbewerb der WirtschaftsWoche im vergangenen Jahr hat spendino jetzt den Businessplan-Wettbewerb Berlin/Brandenburg in der zweiten Stufe gewonnen.
2008 war ein spannendes Jahr, am Anfang stand die Idee zu spendino. Viele Gespräche folgten, Ideen wurden entwickelt, vertieft oder verworfen, Konzepte erstellt. Später gingen wir auf Tour, präsentierten das Vorhaben und holten uns viel Feedback. Mittlerweile haben wir ein Team geformt, die Gesellschaft gegründet und wichtige Rahmenbedingungen geschaffen.
Jetzt freuen wir uns auf 2009. Bald beziehen wir unser Büro, die ersten Spendenorganisationen haben wir schon als Partner gewonnen. Das ist ein zusätzlicher Antrieb für unsere Produktentwicklung.
Wir wissen nicht, was das neue Jahr im Detail bringt, aber wir sind uns sicher: Es wird spannend!
In den letzten Wochen ist es hier im Blog ruhig geworden. Hauptgrund ist natürlich die Gründung von spendino. Beigetragen hat aber auch die StartUp Lounge, die wir am 27.11. im Berliner Radialsystem mit >130 Teilnehmern durchgeführt haben und die hier im Blog schon einmal vorgestelltwurde. Aus unserer Sicht war die Veranstaltung, die nunmehr zum vierten Mal in ganztägiger Form stattgefunden hat, wieder ein toller Erfolg. Unternehmer und Skateboard Pionier Titus Dittmann gab mit seinem Vortrag “Mut ist, wenn man es trotzdem macht!” gewissermaßen das Motto der StartUp Lounge vor, die trotz der aktuellen Krise noch mehr Gründer anzog als in den Jahren zuvor.
Normalerweise heben wir keine Referenten besonders hervor, insbesondere nicht, wenn wir gleich viele spannende Vorträge gesehen und gehört haben wie in diesem Jahr. Aber Titus Dittmann ist nicht nur der Gründer von Europas größtem Anbieter von Skateboards und Streetwear, sondern auch Gründer des Vereins zur Förderung der Jugendkultur e.V., weshalb er besonders in unser Blog passt. Ein aktuelles von ihm Porträit bei Polylux würde er selbst empfehlen, um sich vorzustellen, da schließen wir uns an:
Gestern Abend wurde in Hamburg der Gründerpreis der WirtschaftsWoche vergeben. Im Rahmen einer Gala wurden die fünf Finalisten ausgezeichnet, unter denen auch wir mit spendino waren.
Gewonnen hat das Team von suncoal, die mit Ihrem Unternehmen “aus Gartenabfällen, Stroh oder Hühnermist klimaneutrale Kohle herstellen”. Unsere Glückwünsche gehen daher an die Berliner Gründer.
Insgesamt werten wir die Finalteilnahme als Erfolg. Die hochkarätig besetzte Jury hat uns ein sehr gutes Feedback gegeben und mein Mitgründer Sascha hatte gestern Abend noch ein positives Gespräch mit WirtschaftsWoche Chefredakteur Roland Tichy. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.