Wie verarbeitet eine Hilfsorganisation eine Bildkraft, die für den Menschen kaum greifbar ist? Zwei Monate nach den Verkettungen von Katastrophen, nachdem die Schreckensmeldungen aus den Schlagzeilen abflauten, zieht spendino Resümee: Was wurde für Japan getan?

SMS Spenden für Japan mit spendino - screenshot

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen, Aktion Deutschland Hilft, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Red Nose Day und Care Deutschland, wurden Spendenaufrufe auf klassischen und neuen Kanälen gesendet. Eine Katastrophenkommunikation 2.0 ermöglichten studiVZ und meinVZ: Mit dem spendino helfomat bekam jeder User die Möglichkeit, selbst zum zentralen Werbeträger innerhalb seiner sozialen Netze zu werden. Pro Sieben und Sat 1 zeigten einen Spot, indessen Zentrum der Aufruf zur SMS-Spende mit spendino stand. Eine für uns neue Form des Grassroot-Campaignings setzte tatsächlich dort an, wo sonst die Wurzeln wuchern, in den Adern der Hauptstadt, dem Berliner U-Bahn-Fernsehen. Wochenlang erreichte unser 30 Sekünder die Fahrgäste in einem Augenblick der Zwangsentschleunigung. Wieder wuchs das Handy vom Zeichen grenzenloser Mobilität zum Symbol für eine Solidargemeinschaft ohne Grenzen.

Ohne ein Budget ausgerüstet, hochmotivierte Mitarbeiter, Computer und Telefone als einzige Ressourcen, erreichten wir doch Millionen von Kontakten, in der On- und Offlinewelt. Wir möchten uns an dieser Stelle für die reibungslose Zusammenarbeit bei unseren Partnern aus der NPO- und Medienlandschaft bedanken. Eine ausführliche Evaluation der Katastrophenkommunikation für Japan lesen Sie hier.

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Die Katastrophen in Japan überlagern sich und nehmen immer apokalyptischere Ausmaße an: Am Freitag das Erdbeben der Stärke 9,0; der darauf folgende Tsunami hat mindestens 10.000 Menschen das Leben gekostet – 400.000 gelten noch als vermisst. Die Gewalten der Natur treffen auf menschenverursachte Risiken: Am Montag meldet Spiegel Online eine zweite Wasserstoffexplosion im Atomkraftwerk Fukushima I. Mittlerweile werde zumindest mit einer Teilweise-Kernschmelze gerechnet.

Außenminister Westerwelle ruft alle Bürger zur Ausreise auf, auch Hilfeleistende sehen sich unkalkulierbaren Gefahren ausgesetzt und ziehen ihre Konsequenzen. Die Stiftung für Katastrophenmedizin und die Hilfsorganisation Humedica haben sich aus Japan zurückgezogen, wie die Tübinger Chronik berichtet. Einige Partnerorganisationen bleiben. Das Rote Kreuz arbeitet nach eigenen Angaben mit 86 Teams und 600 Fachkräften, die Aktion Deutschland Hilft hat am Samstag den Einsatzfall ausgerufen. Bündnispartner richteten in Schulen Notunterkünfte ein und stellen warme Mahlzeiten zur Verfügung. Action medeor hat Hilfspakete mit Medikamenten für 100.000 Menschen bereitstellen können, weitere folgen.

Das Mitgefühl und die Solidarität der Mitarbeiter von spendino gelten den verschütteten, vermissten und strahlengeschädigten Menschen in Japan. Durch Kästner wissen wir: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ – doch was können wir an unseren Schreibtischen in Deutschland tun?

Die Initative Internet for Good hat schon für die Erdbebenopfer in Pakistan und Haiti Hilfe zur Katastrophenhilfe leisten können. Durch die Reichweite der Webseiten Eurer Unternehmen und Organisationen können wir Aufmerksamkeit konzentrieren, Spendenoptionen aufzeigen und Bewegung schaffen! Der Werkzeugkasten für sozialverantwortliche Internetunternehmen steht ab sofort jedem zur Verfügung.

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Am Dienstag, 12. Januar 2010 um 16:53 Uhr Ortszeit erschütterte ein Beben der Stärke 7,0 den kleinen Karibikstaat Haiti. Nach Angaben der Bevölkerung Haitis dauerte das Beben in der Hauptstadt Port-au-Prince länger als eine Minute. Diese kurzen 60 Sekunden ließen Gebäude wie Kartenhäuser zusammen fallen, Autos durch die Luft fliegen und Bäume entwurzeln.

Bei diesem verheerenden Erdbeben wurden hunderttausende Haitianer obdachlos und zum Teil schwer verletzt. Die Zahl der Toten wird auf über 100.000 geschätzt, da noch viele Bewohner des kleinen Inselstaates verschüttet sind.

Der Karibikstaat Haiti gilt als das ärmste Land des amerikanischen Kontinents. Aufgrund seiner mangelhaften Infrastruktur und dem geringen Standard der medizinischen Versorgung ist Haiti nicht auf eine derartige Katastrophe vorbereitet.

Um den Opfern in Haiti besser helfen zu können, haben sich namenhaften Unternehmen zum Internetunterstützerkreis „Internet for Good“ von spendino zusammengeschlossen. Zahlreiche Unternehmen, darunter die VZ Netzwerke (studiVZ, meinVZ), wer-kennt-wen.de, eDarling, MySpace, Mister Spex, Hitmeister und VOBIS leisten unterschiedliche Arten von Unterstützung. Dazu zählen Veröffentlichungen von Spendenaufrufen auf ihren Internetseiten, Meldungen in ihren Newslettern sowie Informationen der Hilfsorganisationen als Beilage zu Warensendungen.

Zahlreiche deutsche Organisationen, wie die Aktion Deutschland Hilft, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Katastrophenhilfe, die Stiftung UNESCO, UNICEF und Caritas International nutzen die SMS um Spenden zu sammeln.

Folgende Dienste sind eingerichtet:

Aktion Deutschland Hilft
Das Kennwort HAITI als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Diakonie Katastrophenhilfe
Das Kennwort BEBEN als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Deutsches Rotes Kreuz
Das Kennwort DRK als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Rotary Club Berlin International
Das Kennwort ERDBEBEN als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
HELP Hilfe zur Selbsthilfe e.V.
Das Kennwort GIVE als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Deutscher Caritasverband e.V.
Das Kennwort CARITAS als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Unicef
Das Kennwort UNICEF als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Welthungerhilfe
Das Kennwort SOFORT als SMS an die Telefonnummer 8 11 90 führt zu einer Spende in Höhe von 5 Euro.
Der Betrag von 5 Euro wird zzgl. der Standard SMS Gebühr mit der nächsten Handyrechnung bezahlt, 4,83 Euro je SMS gehen direkt an die Organisation.

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